Gefahrenabwehr-Meldezentrale (GAMZ)

Es ist Freitagnachmittag, 15.03 Uhr, als der Alarm des Feuermelders in der Gefahrenabwehrmeldezentrale eingeht. Die hochempfindlichen Sensoren in einem Verwaltungsgebäude haben eine Rauchentwicklung festgestellt. Sofort gehen alle Lichter in dem Gebäude an, der Aufruf des Wachhabenden schallt durch alle Räume: "Achtung, Achtung! Es geht aus für den Löschzug der Feuerwache 1 zum Gebäude A 756. Alarm kam über die Brandmeldeanlage, näheres ist zurzeit noch nicht bekannt."

Noch bevor der Aufruf verklungen ist, sind die Schritte der Feuerwehrstiefel auf der Treppe zur Fahrzeughalle zu hören. Die Feuerwehr hat von der Alarmierung an nur fünf Minuten Zeit, um am Einsatzort zu sein.

Die über 10.000 hochempfindlichen Brandmelder im Industriepark Höchst sind nur ein Teil der vielen Meldeanlagen, die in der Gefahrenabwehrmeldezentrale des Industrieparks Höchst zusammenlaufen. Auch die Alarmanlagen und Zaunüberwachung, die Überwachungssysteme des Mainufers, der Drehkreuze, Serverschränke und Kühlanlagen in Laboren werden von den Mitarbeitern dort überwacht.

Vier von Ihnen sind immer gleichzeitig in dem großen Raum mit der überdimensionalen Videowand. Auf ihr lassen sich gleichzeitig bis zu 24 Monitore ablesen oder zu einem großen Bildschirm zusammenfassen, um das Einsatzgeschehen genau zu beobachten.

Neben der Überwachung ist die Hauptaufgabe der Gefahrenabwehrmeldezentrale, die im Industriepark kurz "GAMZ" genannt wird, die Alarmierung der Einsatzkräfte innerhalb und bei Bedarf auch außerhalb des Industrieparks. Wenn es nötig ist, löst sie die Sirenen im Industriepark oder auch in den angrenzenden Stadtteilen aus. Gleichzeitig informiert sie die Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime und andere besonders schützenswerte Einrichtungen mit automatischen Telefonanrufen.

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