09.03.2017, Pressemeldungen

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Geruchswahrnehmungen durch Revisionsarbeiten möglich

Arbeiten an der Biogasanlage im Industriepark Höchst

An der Biogasanlage im Industriepark Höchst müssen ab Montag, 13. März Revisionsarbeiten durchgeführt werden. Da sich die Anlage nahe der westlichen Grenze des Industrieparks Höchst befindet, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei ungünstigen Witterungsbedingungen zu Geruchsbelästigungen in den benachbarten Wohngebieten kommt.

Bei den Revisionsarbeiten werden aus einem der beiden Fermentationsbehälter Materialien abgesaugt, die sich im unteren Bereich des Behälters abgesetzt haben. Diese Materialien werden außerhalb der Anlage durch eine mobile Filtereinheit abgetrennt und umweltgerecht entsorgt.

Luftabsaugung und Aktivkohlefilter

Die Filtereinheit ist technisch eingehaust und mit einer Abluftreinigungsanlage ausgestattet. Hier wird die Luft abgesaugt und durch einen Aktivkohlefilter geführt. Dennoch kann nicht ganz ausgeschlossen werden, dass geruchsbelastete Abluft ins Freie gelangt und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Industriepark zu Geruchswahrnehmungen führt.

Die Absaugung der Materialien erfolgt durch eine Öffnung im oberen Bereich des Fermentationsbehälters. Auch hier werden technische Maßnahmen getroffen, um die geruchsbelastete Abluft zurückzuhalten.

Die mit den zuständigen Behörden abgestimmten Revisionsarbeiten werden voraussichtlich bis zum 27. März andauern. Als Betreiber der Biogasanlage bittet Infraserv Höchst die Anwohner in den benachbarten Wohngebieten für möglicherweise entstehende Belästigungen um Entschuldigung.

Die Biogasanlage im Industriepark Höchst wurde im Jahr 2007 in Betrieb genommen. Hier werden organische Abfälle wie Fermentationsrückstände aus der biochemischen Produktion, aber auch Materialien wie überlagerte Lebensmittel oder Fettascheiderabfälle zusammen mit den am Standort anfallenden Klärschlämmen aus der Abwasserreinigungsanlage für die Produktion von umweltfreundlichem Biogas genutzt. Seit 2011 wird dieses Biogas in einer separaten Anlage qualitativ aufbereitet und als Bioerdgas in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist.


Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Betreiber technisch anspruchsvoller Infrastrukturen Partner für Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche sowie verwandter Prozessindustrien. Mit Kompetenz und Erfahrung bei Standortbetrieb, -management und -beratung schafft Infraserv Höchst Standortvorteile für die Kunden. Das Unternehmen, das unter anderem den Industriepark Höchst betreibt, bietet Leistungen in den Bereichen Site Services, Energien, Entsorgung und Logistik an.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics und Provadis Partner für Bildung und Beratung zur Infraserv Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter und 132 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.500 Mitarbeiter und 162 Auszubildende. Im Jahr 2016 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 945 Millionen Euro.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2016 insgesamt rund 341 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 rund 6,99 Milliarden Euro.

Sämtliche Pressemitteilungen und -fotos von Infraserv Höchst gibt es auch im Internet unter http://www.infraserv.com. Die Rufnummer der Presse-Hotline: 069 305-5413.


Kontakt:

Michael Müller
Infraserv Höchst
Telefon: +49 69 305-7952
Telefax: +49 69 305-80025
michael.mueller3@infraserv.com

 
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