Radweg um den Industriepark: Station 3

Schwanheimer Unterfeld

Radweg um den Industriepark Höchst: Station 3

© Ulrich Schepp foto-grafik-media

Das Schwanheimer Unterfeld gehört zu den reizvollsten Landschaftsräumen im Stadtgebiet von Frankfurt am Main. Es ist zugleich eines der wichtigsten Naherholungsgebiete im Frankfurter GrünGürtel. Besondere Beachtung verdient es durch das im Zentrum gelegene Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne.

Im nördlichen Bereich wird das Schwanheimer Unterfeld überwiegend durch die landwirtschaftliche Nutzung geprägt. Großflächige Ackerschläge und Pferdekoppeln herrschen vor. Am Höchster Weg befindet sich der Schwanenhof, ein landwirtschaftlicher Mischbetrieb mit Pensionspferdehaltung.

Zum Süden hin ändert sich das Bild. Hier schließt sich zunächst die Schwanheimer Düne mit ihrem bizarren Bewuchs an. Dann folgt bis zur südlichen Grenze des Gebietes eine kleinteilige Mischung aus Ackerflächen, Streuobstwiesen und Feldgehölzen. Dort bekommt man eine Vorstellung, wie weite Teile der Frankfurter Landschaft früher ausgesehen haben.

Auffallend sind die zahlreichen Kiesteiche im Kernbereich des Schwanheimer Unterfeldes. Sie entstanden durch Abbau von Sand und Kies, der bis in die 1970er Jahre hinein betrieben wurde. Die Teiche sind ein wichtiges Refugium für Pflanzen und Tiere.

Eine typische Nutzung im Schwanheimer Unterfeld ist die Streuobstwiese. Der Obstanbau hat hier eine lange Tradition. Viele Streuobstwiesen sind heute leider verbuscht, da sich ihre Nutzung nicht mehr rentiert. Einige Obstwiesen im Naturschutzgebiet werden allerdings seit mehreren Jahren wieder gepflegt und genutzt.

Das Schwanheimer Unterfeld ist Bestandteil des Regionalparks RheinMain. Die Regionalparkroute durchquert das Gebiet in Nord-Süd-Richtung.

 
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