Rundweg um den Industriepark: Station 13

Werksmauer Nordost

Rundweg um den Industriepark Höchst: Station 13

© Ulrich Schepp foto-grafik-media

Mauern und Zäune umschließen den Industriepark, bilden seine äußeren Begrenzungslinien. Sie verleihen dem Industriestandort seine unverwechselbaren Konturen in der ihn umgebenden Natur- und Kulturlandschaft: Hier beginnt ein neuer Abschnitt mit wirtschaftlicher und technisch-technologischer Funktion, der jedoch einen integralen Bestandteil dieser Landschaft bildet.

Von alters her erfüllen gerade Mauern Abgrenzungs- und Schutzfunktionen: deutliche Abgrenzung von der Umwelt und Schutz vor unerwünschtem Zutritt von außen, beispielsweise in sensible Bereiche von Forschung und Produktion. Diese Aufgabe erfüllen die backsteinernen Begrenzungen des Industrieparks. Umgekehrt bieten sie aber auch der Umwelt Schutz, indem sie unkontrolliertes Ausgreifen der Industrie nach außen verhindern.

Gleichwohl sind diese Mauern nicht trutzig und undurchdringlich wie die Verteidigungsanlagen früherer Zeiten. Breite Tore gewähren Zugang, Blicköffnungen wie an den Stationen 11 und 13 geben Einblick in das Werksgelände. Die Mauern werden zumindest für das Auge durchlässig. So bilden sie Grenzmarkierung, aber auch verbindendes Element mit der Außenwelt.

 
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