Rundweg um den Industriepark: Station 11

Werksmauer Nordwest

Radweg um den Industriepark Höchst: Station 11

© Ulrich Schepp foto-grafik-media

Bis Mitte der 1980er Jahre stand auf dem Areal hinter diesem Mauerabschnitt der Düngemittelsilo, ein imposanter expressionistischer Betonbau. Er diente seit seiner Errichtung 1925 der Lagerung und Verladung von Düngemitteln in Eisenbahnwaggons. Auf seinem Dach ragten zwölf Meter hohe Leuchtbuchstaben mit dem Namen „Farbwerke Hoechst AG“ empor, die bei klarem Wetter bis in den Taunus sichtbar waren. Der Silo wurde 1987 abgerissen, die darunter liegenden Bahngleise sind heute Teil des Rangierbereichs der Werkseisenbahn.

Im Jahr 1954 schloss das Werk seine Tore für den öffentlichen Auto- und Busverkehr, der sich bis dahin über die alte Mainzer Landstraße von Höchst nach Sindlingen und Zeilsheim durch die Fabrik bewegte. Stattdessen führt jetzt eine vierspurige Straße um das gesamte Nordwerk herum, entlang der sogenannten „Chinesischen Mauer“.

 
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