Höchst und Umgebung

Über 1.000 der mehr als 1.200 Jahre Höchster Geschichte gehörte "Hostat", als welches es 790 erstmals erwähnt wurde, zum weltlichen Territorium des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten. Hier steht in der Altstadt mit der Justinuskirche eine der ältesten Kirchen Deutschlands und ein Bauwerk von nationaler Bedeutung.

Mit der Gründung der Porzellanmanufaktur im Jahre 1746 und dem Handel mit dem "weißen Gold" wuchs die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt. Einhundert Jahre später veränderte die Industrialisierung auch das Antlitz von Höchst, in dem die Farbwerke Hoechst rasch eine immer größere Bedeutung gewannen.

Im Jahre 1928 wurde Höchst zu einem Stadtteil von Frankfurt. Im Zweiten Weltkrieg blieb Höchst mitsamt Farbwerken und Altstadt vor der Zerstörung verschont. Danach prägte die Hoechst AG das Leben und Arbeiten in Höchst und sein Aussehen für die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts.

Mit der Globalisierung und dem Strukturwandel der Industrie, der aus dem Gebiet der einstigen Hoechst AG einen großen, international konkurrierenden Industriepark mit einer Vielzahl von Gesellschaften gemacht hat, stand Höchst vor der Notwendigkeit einer Neuorientierung.

Heute zeichnen sich die ersten Früchte dieser Neuorientiergung ab: Attraktive Angebote für Familien, viel Raum zur Entspannung und ein reichhaltiges Kulturprogramm, das weit über die Grenzen Frankfurts hinaus Anerkennung findet, machen Höchst heute reizvoll für Jung und Alt.

Veranstaltungen des "Neuen Theaters", das Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight”, das Festival Barock am Main, Orgelkonzerte, das Höchster Schloßfest oder "Höchst sehenswert" sind Beispiele für die Attraktivität von Höchst.

 
  • RSS